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Was kostet mich eine Social Media Agentur?

Inhaltsverzeichnis

  • Wesentliche Faktoren zur Kostenkalkulation
  • Wie setzen sich die Preise einer Agentur für Social Media zusammen?
  • Wie sollte ich das entsprechende Werbebudget kalkulieren?
  • Die Abrechnungs-Modelle im Online Marketing
  • Was kostet mich die Werbung auf den jeweiligen Social Media Plattformen?
    • FACEBOOK (B2C)
    • INSTAGRAM (B2C)
    • LINKEDIN (B2B)
    • YOUTUBE (B2B & B2C)
  • Welchen Mehrwert bietet eine Social Media Agentur für mein Unternehmen?

 

Eine Frage, die uns bei jedem Beratungstermin gestellt wird: Was kostet eine Social Media Agentur? Eine Frage, die wir so pauschal gar nicht beantworten können. Deshalb haben wir euch mal die wichtigsten Kostenpunkte zusammengefasst, damit ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen könnt. Viel Spaß beim Kalkulieren!

Wesentliche Faktoren zur Kostenkalkulation

  1. Strategieentwicklung: Ideenfindung und Konzipierung der Kampagne
  2. Erstellen von Content: Grafik-, Videodesign und Texterstellung
  3. Community Management: Betreuung sowie die Erweiterung der Followerschaft
  4. Kostenmanagement: Einhaltung des Budgets und Optimierung von Kampagnen

Wie setzen sich die Preise einer Agentur für Social Media zusammen?

Natürlich ist jeder Kunde einzigartig und genauso einzigartig und individuell ergeben sich daraus die persönlich zugeschnittenen Kampagnen und entsprechenden Preise. Vor allem der individuelle Stundenlohn der Social Media Agentur und die Anzahl der zu bespielenden Social Media Kanäle.

Facebook, Instagram, LinkedIn, Youtube, Pinterest oder doch lieber TikTok? Der Dschungel an Anbietern ist nur schwer durchdringbar und lässt einen schnell verzweifeln. Welche Anbieter passen am besten zu meinem Unternehmen und lohnt es sich, alle Kanäle zu bespielen? In einem persönlichen Gespräch mit der Agentur wird Licht ins Dunkel gebracht und abgewägt, welche Anbieter und Kanäle für dein Geschäft am rentabelsten sind.

Wie sollte ich das entsprechende Werbebudget kalkulieren?

Wichtig sind zwei Faktoren, die du unbedingt im Hinterkopf behalten solltest. Zum einen das Werbebudget, welches nichts mit den Leistungen der Agentur zu tun hat und zum anderen die Kosten für die eigentlichen Agenturleistungen. Der Unterschied ist letztendlich, dass bei der Schaltung von Werbekampagnen ein festes Budget vorhanden ist und bei jeweiligen Social Media Agenturleistungen, wie zum Beispiel dem Grafik-, Videodesign, der Content Erstellung oder dem Community Management, nach Stunden, Projekttagen oder Paketpreisen abgerechnet wird.

Die Abrechnungs-Modelle im Online Marketing

Um größere Reichweite und mehr Traffic zu generieren, gibt es bereits festgelegte bis variable Preisangebote auf den jeweiligen Plattformen, die von deinem Unternehmen genutzt werden sollen. In den meisten Fällen stehen dir verschiedenste Optionen zur Verfügung, wie zum Beispiel PPC (Pay per Click), CPM/TKP (Tausend Kontakt Preis Modell), CPA (Kosten Pro Aktion) oder CPL (Kosten Pro Like).

Bei dem PPC Modell geht es im Grunde darum, dass du einem Anbieter, dazu gehören auch Google oder Facebook, für ein bestimmtes Keyword oder eine Anzeige einen vorher festgelegten Preis pro reellem Klick (CPC Cost per Click) bezahlst. Im Idealfall handelt es sich hierbei um Cent-Beträge Kurz und knapp: Du legst im Voraus ein Budget fest und dieses wird im Anschluss bestmöglich ausgeschöpft. 

Beim CPM Modell ist der zu zahlende Betrag pro 1000 Personen festgelegt, denen dein Beitrag ausgespielt wird. Dieser Prozess ist unabhängig davon, ob potenzielle Kundinnen und Kunden deine Anzeige angeklickt haben oder nicht.

Das CPA/TKP Modell besticht durch eine Vorab-Auswahl einer Aktion, bei der nur jede erfolgreiche Ausführung bezahlt werden muss. Gelangt zum Beispiel ein Kunde oder eine Kundin durch die ausgewählte Aktion auf deine Webseite, bezahlst du dafür.

Bei CPL zahlst du im Gegensatz zum CPA/TKP Modell jedes Mal, wenn ein User oder eine Userin deine Anzeige oder Seite mit „Gefällt mir“ markiert.

Was kostet mich die Werbung auf den jeweiligen Social Media Plattformen?

FACEBOOK (B2C)

Postest du etwas auf deinem Account, wird dein Content gerade einmal 2 – 4 % deiner Abonnenten angezeigt. Dem Rest deiner Follower*innen wird dein Posting jedoch nicht ausgespielt, da Facebook die Ausspielung künstlich begrenzt. Dennoch gehört die Plattform mit zu einer der günstigsten, wenn es um das Thema bezahlte Werbung geht. Facebook betreibt ein sogenanntes Auktionssystem (Bidding), bei dem keine feste Preise existieren. Kalkuliert wird der jeweilige Preis durch die Anzahl der Mitbewerber*innen sowie die Summe des Höchstgebots. Für deine bezahlte Werbung kannst du im Durchschnitt mit 0,15 bis 0,18 € pro Klick rechnen. Ähnlich verhält es sich mit dem 1000 Personen Modell. Du legst vorher ein Tagesbudget fest, um nicht Gefahr zu laufen, im Endeffekt mehr bezahlen zu müssen, als du eigentlich ausgeben wolltest. Höchstbietender zu sein, reicht allerdings nicht ganz aus. Der Facebook Algorithmus wägt zusätzlich ab, wie zielgruppenrelevant dein Beitrag ist.

 

Vorteile

  • günstigste Plattform für Sponsored Ads
  • große Reichweite mit 32 Mio. User*innen in Deutschland
  • erstellen einer Unternehmensseite ist kostenlos
  • leichte Verbreitung durch die Teilen Funktion
  • gezieltes Zielgruppenmarketing durch präzise Analysen von Facebook
  • hohe Benutzerfreundlichkeit

 

Nachteile

  • ansprechender für eine ältere Zielgruppe
  • hohes Spam Risiko bei erhöhter Reichweite
  • hoher Aufwand nötig, um für Follower*innen relevant zu bleiben
  • künstliche Beschneidung der Reichweite durch Facebook Algorithmus

INSTAGRAM (B2C)

Instagram gehört zur Facebook Gruppe und bietet daher ähnliche Preise. Es eignet sich für dich vor allem, um B2C (Business to Consumer) Unternehmen zu werben und jüngeres Publikum zu erreichen. Influencer Marketing ist hier, neben YouTube, am meisten vertreten. Influencer sorgen, dank ihrer großen Community, für viel Aufmerksamkeit und Reichweite und bieten deinem Unternehmen die Möglichkeit, deine Markenbekanntheit innerhalb kürzester Zeit zu steigern. Im Durchschnitt ist mit einem Zuwachs von 17,3 Prozent zu rechnen. Aber was kostet denn eigentlich ein Influencer? Unterschieden wird dabei nach der Followerzahl und der daraus resultierenden Reichweite. Demnach kann von vier verschiedenen Influencer Größen gesprochen werden: Nano-(bis 10 k), Micro- (10 k – 25 k), Macro-(ab 100 k), und Mega (ab 1 Mio) Influencer. Magen pro Post belaufen sich hierbei auf Kosten von 2500 € – 500.000 €, je nach Größe des Influencers. In den meisten Fällen wird bei dieser Art des Marketings mit dem TKP Modell abgerechnet.

 

Vorteile

  • stark im B2C Bereich
  • große Community mit 30 Mio. Nutzern in Deutschland
  • Werbung wird gekennzeichnet, aber nicht als klassische Werbung wahrgenommen und ist dadurch angenehmer für Kunden
  • schnelles Wachstum durch Influencer möglich
  • kostenloser Business Account, mit gezielten Nutzer Analysen
  • sehr persönlich, dadurch auch direkter Kontakt mit Nutzern möglich mit starker Kundenbindung
  • viele kreative Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten

 

Nachteile

  • sehr großer Zeitaufwand
  • künstliche Beschneidung der Reichweite durch Algorithmus
  • Swipe Up Funktion erst ab 10.000 Follower möglich und anklicken von Links in Posts nicht möglich, dadurch Zwang sämtliche Links in die Biografie zu setzen
  • Möglichkeit Likes und Follower zu kaufen, welche das Reporting enorm verfälschen

LINKEDIN (B2B)

LinkedIn eignet sich hervorragend, um B2B (Business to Business) Social Media Marketing zu betreiben. Das bedeutet, dass es über diese Plattform hier leichter ist, mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten.

Die Social Media Plattform eignet sich ebenfalls, um Reichweite aufzubauen oder mehr Traffic auf deiner Webseite zu generieren. B2B Marketing ist im Allgemeinen etwas kostspieliger als B2C Marketing, aber ein B2B Kunde liefert oft mehr Umsatz, wodurch sich die Kosten letztendlich weitestgehend ausgleichen.

Du hast die Möglichkeit, zwischen einem Tagesbudget oder Gesamtbudget für deine Werbung zu wählen, um diese anschließend in Form von „InMails“ an entsprechende Plattform-Nutzer*innen verschicken zu lassen. Es gibt außerdem die Option, zwischen verschieden Kampagnen zu wählen, nach denen sich Anzeigeformat, Gebotsstrategie sowie Optimierung deiner Anzeigenziele verändern. Die zweite Variante wären die guten alten Anzeigen und Sponsored Posts. Die Kosten für einen Premium Account belaufen sich auf rund 8€ im Monat.

 

Vorteile

  • stark im B2B Bereich
  • mehr als 650 Millionen Nutzer weltweit
  • toll, um mit anderen Unternehmern in Kontakt zu treten und sich auszutauschen
  • großer News Feed
  • durch Interessen Funktion besteht die Möglichkeit schneller gleichgesinnte Unternehmen zu finden
  • direkter Kontakt und Austausch zu potenziellen Bewerbern möglich

 

Nachteile

  • Standard Account möglich, allerdings nicht sinnvoll für Unternehmensseite
  • liegt was die Anzahl der Mitglieder und Aktivität angeht hinter XING
  • Freiberufler und Freelancer tummeln sich ebenfalls eher auf XING

YOUTUBE (B2B & B2C)

YouTube bietet sich perfekt an, um eine breitgefächerte Reichweite zu erzielen, die eigene Marke als solches zu verstärken und um eine organische Community zu bilden. Die Plattform ist mittlerweile in 91 Ländern weltweit vertreten und mindestens 40 % der Deutschen ab 14 Jahren nutzen dieses soziale Medium mindestens einmal die Woche. YouTube bietet durch seine Videofunktion ein riesiges Potenzial an Infomaterial, Markenbekanntheit, Kundenbindung und Werbung. PPC ist bei dieser Social Media Plattform groß vertreten und wird in Form von Unterbrechungen zwischen den Videos abgerechnet. Du solltest ca. 10 € Tagesbudget für deine Werbeanzeige auf dieser Videoplattform einberechnen. Der Nachteil ist hierbei allerdings der hohe Kostenfaktor im Vergleich zu anderen Anbietern, denn pro 1000 Einblendungen bezahlst du bereits 18 €.

 

Vorteile

  • stark im B2B & B2C Bereich
  • über 47 Mio. Nutzer Deutschlandweit
  • volle Messbarkeit, Kostenkontrolle und Budgetsteuerung durch YouTube Analytics
  • hoher Persönlichkeitsfaktor, dadurch hohe Kundenbindung
  • näherbringen von Nutzen und Informationsmaterial durch längere Videos möglich
  • bietet viele SEO-Vorteile
  • Platzierung von Werbung durch Influencer möglich

 

Nachteile

  • sehr hoher Zeitaufwand & Kostenaufwand
  • teurer als andere Plattformen im TKP
  • um Kanäle zu abonnieren, Videos zu liken und zu kommentieren ist ein Google Account notwendig
  • beschränkte Reichweite bei einem kleinen Netzwerk

Welchen Mehrwert bietet eine Social Media Agentur für mein Unternehmen?

Social Media bereichert unser persönliches Leben auf so vielen verschiedenen Ebenen und ist aus unserem heutigen Alltag nicht mehr weg zu denken. Soziale Medien machen es möglich, mehr potenzielle Kunden zu erreichen, die Markenbekanntheit zu steigern und mehr Nutzer*innen anzusprechen.

Umso wichtiger ist es, sich gezielt gegen die Konkurrenz und das schnelllebige Internetzeitalter zu behaupten. Hier kommen wir ins Spiel. Gemeinsam mit unserer Hilfe als Social Media Agentur Dresden arbeiten wir an deinem Auftritt in den sozialen Medien. Von der Marketingstrategie bis hin zum Social Media Management greifen wir dir unter die Arme, damit du mehr Zeit für die Ausführung deiner Tätigkeit und Leidenschaft hast. Wir tragen deine Passion nach außen.

Der schlafende Riese TikTok